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Wennigsen bei Hannover

 

Der Bericht

Bereits am Freitag wurde der Lkw mit Hilfe der Eltern und Kinder in nahezu Rekordzeit gepackt. Für unser Voraustrupp hieß es nun Zelte schleppen, Kochtöpfe und Tische und Bänke ausladen. Alles hat hervorragend geklappt und auch unser Außenteam aus dem Vogtland hat sich wie zu erwarten war gut eingebracht. Nochmals allen Eltern und Leitern einen Dank für Ihren Einsatz , denn es ist kein Kinderspiel Zelte für 40 Personen aufzubauen. Doch dabei ist der Spaß nicht zu kurz gekommen, wobei auch eine oder andere Bier eine Rolle gespielt haben soll.
Für die weiblichen Leiter hieß es am Sonntag morgen Fahrräder einpacken, das eine oder andere noch mit den Eltern besprechen, den Reisesegen entgegen zunehmen, und ehe sich die Eltern versahen, ging es los nach Wennigsen.
Die Fahrt verlief total friedlich, wir hatten einen tollen Busfahrer und alle waren gespannt auf den Platz.
Der erste Eindruck ließ vermuten, das es hier in letzter Zeit etwas geregnet haben muss, denn überall waren Pfützen, doch was soll es, jetzt sind wir da und alles wir bestimmt Klasse!

Die Zelte waren schnell eingeräumt, die Küche war rasch betriebsfertig und der Platz wurde von den Kindern ausgiebig begutachtet. So endete unser erster Tag in Wenningsen eigentlich damit, worauf wir uns ein Jahr lang freuen , mit Lagerfeuer, Gitarrenklang und lauten Gesang. Ich sag nur "Oh Alete!".
Der Montag stand ganz im Zeichen von Lagerbauten, ein Leiter wollte unbedingt noch schnell eine Wäscheleine bauen, entschied sich dann aber erstmals kurz einkaufen zu gehen, denn, eine Leine ist ja schnell gebaut ( Hahaha ). So gingen wir alle unserem total entspannten Lagerleben nach. Dann und wann hat es auch getröpfelt, doch was soll es, wir haben ja Zelte mit eingeklebter Bodenwanne dabei und im Wald stört der Regen nicht wirklich, oder? Aber morgen, da gehen wir schwimmen in Naturbad nach Wennigsen , die haben einen Felsen als Sprungbrett, das wird eine Gaudi!
Dienstag morgen, es ist eigentlich nicht richtig kalt, es regnet häufig, halt echt ungemütlich. Also nichts mit schwimmen, da schauen wir uns mal Wenningsen an, mit dem Rad!
Bärbel ist schon mal wieder im Krankenhaus, wie im Vorjahr so häufig, nichts Schlimmes, halt nur eine Schnittverletzung, kann passieren wenn man Stöcke schnitzt, unsere Kiddy sind halt zur Zeit noch nicht in Übung, das kommt bestimmt noch.
Also alle rauf auf das Rad und los geht es! Oder doch nicht, also bei dem einen ist das Rad zu klein, bei dem anderen zu groß, der nächste sucht noch mal kurz seinen Schlüssel für das Schloss, aber wir haben ja Zeit und es regnet zur Zeit ja mal nicht. Irgendwann können wir dann losfahren. Bis............
Genau ungefähr 500 m ab dem Platz fällt ein Wö hin, verhakt mit dem Fuß, Hilfe muss her. Mit dem Rad ging es so nicht weiter, also Handy raus und Jenny kam mit dem Auto den Wö samt Rad abzuholen. Diagnose, ab ins Krankenhaus und röntgen lassen. Bärbel ( noch im Krankenhaus) war nicht zu erreichen, also nichts wie los, das zweite Kind mit dem nächsten Team zum Krankenhaus bringen. In der Zwischenzeit hatte Bärbel bereits das Krankenhaus verlassen und befand sich fröhlich auf dem Heimweg . Der Rest der Truppe hat es sich in Wennigsen gut gehen lassen und erstmals die Eisdiele ausprobiert. Lecker war es!!
Auch dieser Tag endete wie der vorherige am Lagerfeuer, trotz der Blessuren die sich allgemein als nicht so schlimm herausstellten war es ein schöner Tag.
So, morgen fahren wir nach Hannover, Citybummel und AOL Arena. Wenn es dabei regnet ist es nicht ganz so schlimm, wir sind halt in der Stadt. Mit Öffentlichen Verkehrsmitteln ging es nun ab nach Hannover. Müssen eigentlich alle Fahrkartenautomaten anders sein? Kann man nicht die Fahrpläne vereinfachen? Es ist schon sehr interessant mit 40 Personen eine Straßenbahn zustürmen, oder auf einen Anschluss zu warten, doch das lässt uns nicht aus der Ruhe kommen, außerdem war das Wetter jetzt echt gut, es hat noch gar nicht geregnet. Das tut dem Platz dann auch gut wenn wir nicht da sind, denn er wird schon etwas matschig.
An bei der Arena angekommen teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Gingen durch das Stadion, konnten den Rasen berühren, das Pressezentrum, den Stadionsprecherbereich und vieles mehr besuchen. Eine Gruppe durfte auch in den absoluten VIP ( eine Dauerkarte kostet nur 250.000€ und in der billigeren Kategorie sitzt immer der Schröder ( 120.000€ ) und in die Spielerkabine von Hannover 96. Da waren wir noch nie. Aber leider durften wir keine Fotos machen. Schade!!
Anschließend eroberten wir Hannover und trafen uns abends zur Rückfahrt wieder. Es hat tatsächlich nicht geregnet, also morgen gehen wir dann ins Freibad ,ja!
Der Donnerstag kam und mit ihm die ersten Geburtstage Justin und Jana hatten Geburtstag. Zeit die Kerzen anzuzünden und das Geburtstags-Mently zu singen. Es dauert cirka 15 Minuten.
Der Himmel ist mal wieder bewölkt, es fängt an zu regnen, doch was soll es, dadurch lassen wir uns doch nicht den Tag versauern . Machen wir halt was anderes, genau, wir spielen Karten, und andere Gesellschaftsspiele. Bis Mittags ist es regnerisch, dann hört der Regen plätzlich auf und die Sonne scheint ganz, ganz doll. Also raus mit uns, die Pfadis fahren mal wieder mit dem Rad nach Wennigsen und die Juffis brechen zu Fuß auf zur Wennigsen Rally auf .
Die Wö`s gehen in den Wald die wollen zu den Wasserrädern. Alle Wö`s waren gut ausgerüstet, Regenjacke dabei, was zu trinken im Rucksack, alle? Bis auf zwei weibliche Leiter, die waren eher legere gekleidet, mit Gartenclog`s wegen der Schlammwege und ohne Regenjacke denn die Sonne schien ja tadelos. Doch es kam so wie es kommen musste, es fing an zu regnen, erst einwenig, dann immer mehr und schließlich kamen sintflutartige Regenfälle über unsere kleinen Gruppen hernieder. Selbst die dicken Bäume im Wald boten keinen Schutz mehr. Völlig durchnässt kam die kleine Gruppe der Wö`s wieder zum Platz, jedoch nicht ohne das eine oder andere. Im Wald wahrgenommen zuhaben.
Man erzählt sich sogar die Geschichte, das es einen Wö gibt , der mit dem Finger eine Nacktschnecke berührt hat und dann getestet hat wie Schneckenschmoder schmeckt.. Ob das wohl stimmt?.
Doch nicht nur die Wö`s wurden von den Wassermassen erwischt, den Juffis und Pfadis erging es ebenso. Klatschnass , wohlbehalten und mit guter Laune kamen alle wieder zurück ins Lager.
Aber morgen , da gehen wir schwimmen, kann kommen was wolle. Von dem bisschen Regen lassen wir uns doch nicht den Tag versauern. ( Ein Leiter suchte immer noch eine trockene Stelle für eine lange, lange Wäscheleine). Solange es eigentlich immer noch mit dem Lagerfeuer klappt kann es nicht so schlimm sein.
Donnerstag, früh morgens um 7.30 Uhr scheint doch tatsächlich die Sonne, doch kaum sind alle wach, bezieht es sich wieder.
Nun ja, macht nichts, denn heute gehen wir alle schwimmen ins Spaßbad nach Stadthagen. Alle, nee, Bärbel muss mal wieder zum Doc. Doch der Rest machte sich auf mit den Rädern und per Auto zum HBF Wenningsen und von dort aus mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Stadthagen. Dieses Bad hat seinen Namen wirklich verdient, ein Spaßbad erster Güte, mit Strömungskanal, Röhrenrutsche mit Zeitmessung, öffentliche Sauna, Erholungsbad, Solebecken , Wellenbad draußen und einem normalen Schwimmerbecken. Mit anderen Worten, alles was ein Pfadi und Leiter im Regenlager begehrt. Der Tag ging viel zu schnell vorbei, doch das ist ja immer so.
Der Freitag stand im Zeichen des Aufbruchs und der Vorbereitungen zum Bergfest. Alle Stufen waren auf dem Platz beschäftigt. Die einen arbeiteten mehr oder minder heimlich an der Vorbereitung zum Bergfestspiel, die andren bastelten Taschenlampen, oder führten gruppeninterne Spiele durch.
So verging auch dieser Tag mit leichten Schauern und einer ganzen Menge von Modder. Ach ja, in der Zwischenzeit haben wir schon den einen oder anderen Graben gezogen, einen Teich angelegt , Höfsteine verlegt und jede Menge Rindenmulch verteilt. Den einen oder anderen Leiter sah man eigentlich nur noch mit Badelatschen und Spitzhacke oder mit knie hohen Gummistiefeln und Schubkarre durch die Gegend laufen, ach ist das schön!
Aber so ein bisschen Regen stört und doch wirklich nicht, Es gibt ja immer noch die Toiletten, darin kann man prima Schuhe trocknen, Handtücher aufhängen und
und und....
Heute ist Samstag, Bergfest, 9.00 Uhr, Wennigsen, Dauerregen, aber die Stimmung hält.
Was will man mehr? Nach einem zünftigen Frühstück geht es los.
Die Pfadis haben eine tolles Geländespiel vorbereitet. Hierbei geht es darum in der Umgebung verkleidete Pfadis zu finden, gestellte Aufgaben zu lösen , erstandene Gegenstände zu tauschen und vor dem Monstern in acht zunehmen, denn diese nehmen nach einem Kampf die erstandenen Gegenstände wieder weg. Gewinner war derjenige, der alle Gegenstände und den Atlasbrief hat. Ein tolles Spiel was uns ganz schön in Atem hielt. Anschließend stärkten wir uns bei einem zünftigen Grillen. Auch dieser Tag ging mit einen gemütlichen Lagerfeuer zuende.
Der Sonntag startete traditionell mit einem langen, langen Brunch und viel, viel ausruhen. Aufgrund der allgemeine Wetterlage musste die olympischen Spiele leider abgesagt werden. Doch wir konnten Vikar Wecker als Lagergast begrüßen.
Die zweite Woche begann. Rachel und Marcel hatten Geburtstag, das Medly wurde gesungen und plötzlich standen deren Eltern auf dem Platz, trauten sich eher zögernd weiter, da der Matsch schon optisch nicht zu verleugnen war. Doch was soll es, die Freude der Zwillis war groß und der mitgebrachte Kuchen echt lecker ( Danke) .
Der Besuch war nur von kurzer Dauer, so das sich die Wö`s nachmittags mal wieder auf den Weg zu den Wasserrädern machten. Diesmal erreichten sie diese sogar.
Während des Weges wurden allerhand Entdeckungen gemacht, Geschichten von wilden Wildschweinen mit roten Augen und einem herunterhängenden Reißzahn erzählt, festgestellt das ......... auf der Waldtoilette vergessen hat abzuziehen, und , und . und..
Die Pfadis machten mal wieder Wennigsen unsicher und die Juffis amüsierten sich mit Spielen auf dem Platz. So ging dieser Tag mit mehr oder weniger recht trockenen Wetter zuende.
Der nächste Tag begann wie so viele andere mit einer lockeren Wachwerdrunde und anschließenden Frühstück, An diesem Tag fuhren die Pfadis und Juffis noch mal nach Hannover und die Wö`s machten sich auf einen Indoorspielplatz zu erobern. Bei der anschließenden Abendrunde gab es viel zu erzählen. Die Wö`s wollten eigentlich noch eine Nachtwanderung unternehmen, doch plötzlich waren alle ganz, ganz müde ( ob das wohl an den Wildschwein mit dem roten Auge lag ????).
Am darauffolgenden Mittwoch gab es das große Fußballspiel der Leiter gegen Kids. Die Leiter ( Katzenteam) bereitete sich sorgfältig optisch, mental und wie es bei sportlichen Ereignissen üblich ist mit einem lockeren Aufwärmtraining vor. Leider mussten sich 7 Leiter der übermacht 17 Kindern in der zweiten Spielhälfte geschlagen geben. Zu größeren Blessuren ist es in keinem Team gekommen. Der Jubel der Kids war entsprechend groß, da diese das erstemal die Leitermannschaft geschlagen haben. Doch im nächsten Jahr sieht es dann wieder anders aus, hoffentlich.
Donnerstag ging es dann wieder ins Tropicana, Diesmal mit dem Bus. Auch dieser Tag verging wie im Fluge.
Der Freitag stand dann wieder ganz im Zeichen des Packens, Plane schrubben, Heringe waschen und schleppen der Koffer, Zelte ect ..Es ist schon eine arge Schinderei alles für den Transport fertig zumachen.
So verging der Tag schnell, es wurde dunkel und das letzte Mal das Lagerfeuer entfacht, 14 Tage sind ja so schnell vorbei, eigentlich könnte man jetzt verlängern um eine Woche, doch...............
Viel zu schnell wurde es wieder hell, ein Frühstück im stehen eingenommen, der Bus bepackt und ab ging es mit einer satten Verspätung nach Dortmund.
Diese Lager war eigentlich wie jedes Lager ein besonderes Lager, anders als die letzten Lager , allein schon wegen der Witterung. Doch wie in allen anderen Lagern war die Stimmung wieder einmal grandios. Es gab kaum Streitereien und Rangeleien, die Anzahl der Arzt/ Krankenhaus besuche hielt sich in Grenzen.
Das am meisten gesungene Lied war das, das auf die Nerven geht, das Lied vom kleinen Fisch, blub blub blubediblub. In diesem Zusammenhang möchte ich auch die Spül - Cd nicht vergessen , mir ihr wurde selbst das spülen von 40 Teller, Becher und Besteck zum Kinderspiel..
Und im nächsten Jahr wohin geht es dann? Mal in den Süden, wo das Wetter besser ist? Mal sehen.
Doch egal, wichtig ist du bereit wenn es wieder heißt , pack deinen Schlafsack und Isomatte und los geht es .........

Die Leiter möchten sich auf diesem Wege noch einmal bei den Eltern und ganz besonders bei dem Aufbauteam für deren tatkräftige Hilfe rund ums Sola bedanken. Ebenso für den Gutschein, den wird möglichst bald einlösen werden.
Ebenso möchte sich der Stammesvorstand bei allen Leitern bedanken, die sich das ganze Jahr in Ihrer Freizeit ehrenamtlich um die Kids und Stammesbelange kümmern. Ohne diesen steten Einsatz wären Gruppenstunden und erst recht kein Sommerlager nicht möglich .
DANKE