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25.06.2006 - 09.07.2006
Rachtig
Der Bericht
Tagesablauf an normalen Lagertagen:
08.30 Uhr Frühstück, danach Abwaschen, Platzdienst und Toilettendienst.
Mittags verschiedene Kleinigkeiten zur Stärkung.
18.30 Uhr Abendessen danach Abwaschen, anschließend Abendrunde.
Tagesablauf an Ausflugstagen:
08.30 Uhr Frühstück, danach Abwaschen und Dienste, bei anschließenden Ausflügen mit bestellten Busfahrten wurden die Dienste nach dem
Ausflug ausgefährt, während der Abendessenvorbereitung.
Je nach Ende eines Ausfluges oder eines Deutschlandspiels, gab es Abendessen. Bei einem Spiel im direkten Anschluss ans Abendessen, wurde
dankenswerter Weise der Abwasch von Freiwilligen und oder Leitern durchgeführt.
Das Wetter im Lager:
Sonnentage:
An den Sonnentagen war es morgens öfter noch etwas trüb, aber im Tagesverlauf wurden Temperaturen um die 30°C erreicht.
Regentage:
Dauerregen gab es zum Glück nie. Der Regen beschränkte sich zum Glück auf mehrere kurze Schauer. An zwei Tagen waren sogar stürmische Schauer dabei, an denen Teile der Zelte flach gelegt werden mussten, oder auch die Jurtendächer. Zum Glück blieben die Zelte zu 95% trocken, dank der jahrelangen Regenerfahrung der Leiter (so oft und so viel Sonne hatten diese in ihren eigenen Lagern als Kinder selten).
Freitag 23.06.2006:
Um 13.30 Uhr trafen sich Benny und Karsten um schon mal ein paar Zelte rauszusuchen, die mit mussten. Um 14.00 Uhr kamen die ersten Eltern
und auch Dennis, kurz darauf auch der Laster mit Meinolf als Fahrer. Alle packten mit an und der Laster wurde schnell beladen.
Kurz vor 15.00 Uhr gab es spontan noch den Reisesegen von Pfr. i.R. Fritz Enste.
Um 15.15 Uhr ging es los. Benny und Dennis fuhren in Dennis Peugeot 206 und Karsten fuhr mit Meinolf im Laster. Später fuhren auch Daniel,
Mario Bensch und Paul Kelly aus Dortmund los. Getreu den Motti "die ersten werden die letzten sein" und "die letzten werden die ersten
sein", kamen Daniel, Mario und Paul als erstes am Platz an und Karsten und Meinolf im Laster als letztes. Das war schließlich gegen 20.00
Uhr. Es hieß schnell ausladen und die ersten Zelte aufbauen. Bis 22.30 Uhr war alles ausgeladen, die ersten 3 Zelte und der Schwenkgrill
aufgebaut und die ersten Würstchen fertig. Nach dem späten Abendessen wurde der restliche Abend gemütlich ums Lagerfeuer verbracht.
Samstag 24.06.2006:
Früh ging es ans Werk nach einem leckeren Frühstück, denn es lagen noch 7 Zelte vor ihnen.
Der Boden erwies sich als eine Tortur. Steinhart und mit Steinen gespickt bis oben hin.
Viele Häringe wurden krumm oder ließen sich nur zum Teil in den Boden schlagen.
Dazu stiegen die Temperaturen auf über 30°C. Dank der Hilfe von Mario und Paul waren bis um 12.30 Uhr die Zelte so gut wie aufgebaut und es
fehlten nur noch ein paar Überdächer.
Diese hatten sichtlich Spaß gehabt am Wochenende und fuhren gut gelaunt aber geschafft nach Hause. Die männlichen Leiter (Benny, Daniel,
Dennis, Karsten) hatten noch ein anderes Projekt an diesem Tag. Der erste vom Platzwart Stefan (ein super Typ) markierte Baum sollte dran
glauben. Mit Spannung wurde die Kettensäge von Dennis gestartet und der Baum fiel wie im Bilderbuch. Der zweite Baum kurze Zeit später
machte leider etwas mehr Probleme, da dieser von zwei weiteren Kronen anderer Bäume gehalten wurde. Aber dieser fiel mit Hilfe eines Seils
dann auch dahin, wo er hinfallen sollte.
Leider konnte die Satellitenschüssel nicht in Betrieb genommen werden, da der Receiver vermutlich einen Defekt gehabt hat (in der zweiten
Woche klappte es mit einem anderen ohne Probleme). Deshalb fuhren die Leiter fix runter ins Dorf zum Fußball gucken.
Nach dem Spiel wurde der Grill entfacht, gegessen und der Abend am Feuer verbracht.
Sonntag 25.06.2006:
Später als am Samstag standen die männlichen Leiter auf, frühstückten und bauten noch kurz die letzten fehlenden Vordächer an die Zelte. Um
12.15 kam der Bus mit den Kindern und den Leiterinnen an. Leider hielt der Bus zwei Serpentinen unter dem Platz, so dass der Rest noch hoch
geschleppt werden durfte. Aber auch das ging recht fix, da fast nur noch das Gepäck zu transportieren war. Daniel fuhr dann mit dem Bus
zurück nach Dortmund.
Die Kinder störmten, nachdem alles hoch gebracht worden war, den Platz und richteten nach kurzer Erkundung ihre Zelte ein.
zum Glück ging alles fix von statten denn gegen Nachmittag zog ein Gewitter mit Sturm herauf und die mühsam aufgebauten Vordächer und die
Großjurte mussten wieder flach gelegt werden um möglichen Schäden vorzubeugen. Mit der Hilfe der Pfadis wurden die ersten Gräben zur
Vorsicht gezogen, denn am Hang mit staubtrockenem Boden weiß man nie was kommen kann, falls es lange regnet. Zum Glück war der Spuk nach 1,5
Stunden vorbei und es konnte im Freien zu Abend gegessen werden. Auch das feucht gewordene Holz fing am Abend wieder Feuer, so dass der
erste Tag, wie es sich für ein Lager gehört, mit einer Runde ums Feuer beendet werden konnte.
Montag 26.06.2006:
Nach dem ersten Frühstück und den ersten Diensten im Lager ging es daran die beiden Jurten zunächst auf und aneinander zu bauen, damit falls
es wieder Regen gibt, man im trockenen Essen und sich aufhalten kann, ohne ins Haus zu müssen.
Danach gab es die Lagerbauten. Es wurden Gruppen für folgende Bauten gegründet:
Wäscheleinen, Mülleimer, Holz(Jurten)schuppen und Gonghalter.
Ansonsten gab es danach noch genügend Zeit für eigene Lagerbauten rund um die Zelte oder an der Rudolfsburg (dem Spielgerüst). Als
Abendessen gab es "Fish 'n Chips" in unserem Fall Fischstäbchen mit Pommes. In der Abendrunde gab es viel Bewegung, denn Mitmachspiele wie
mein Dackel Waldemar, das kleine graue Eselchen oder Flinke Hände Flinke Füße (bekannt aus der Schlussrunde) waren gewünscht.
Dienstag 27.06.2006:
Pünktlich wurde gefrühstückt und die Dienste gemacht, denn um 10.00 Uhr kam der Bus eines ansässigen Busunternehmens welches uns in das 8km
entfernte Freibad "Moselblick" fuhr, dieser Busfahrer allerdings führ bis unter den Platz, so dass nur entweder die Treppe oder eine
Serpentine gemeistert werden musste. Im Freibad hieß es Spiel und Spaß den ganzen Tag, leider mit zwei leichten Schauern, welche der super
Atmosphäre (die die ganze Zeit im Lager herrschte) keinen Abbruch tat. Es wurde geplanscht, geschwommen, vom 1er, 3er und 5er gehopst sowie
Beachvolleyball gespielt.
Um 17.00 Uhr waren die meisten platt wie eine Flunder (man war ja schließlich den Tag über im Wasser gewesen) und es ging im Bus zurück zum
Platz. Am Platz angekommen lief zunächst alles wie geschmiert bis man ein Kind fragte, wo denn sein Rucksack sei. Dieser meinte, oh im Bus.
Bärbel und Hilde sprangen ins Auto und Jenny sprintete dem Bus hinterher, welcher zum Glück erst eine Minute zuvor gefahren war. Am Fuß des
Berges konnte der Bus zum Glück eingeholt und der Rucksack "gerettet" werden.
Die Abendrunde an diesem Tag musste leider ohne Feuer unter dem Superjurtendach stattfinden, da es wieder einen Schauer gab. Zum Glück härte
der Regen während der Runde auf, so dass alle nach einer kurzen Abendrunde, man erinnere sich an die Flunder, trocken in die Zelte gehen
konnten.
Mittwoch 28.06.2006:
Dieser Tag stand ganz im Zeichen der einzelnen Stufen. Jede Stufe hatte eigene Aktionen.
Die Wölflinge bauten Schwedenstühle (sie wissen schon diese praktischen zusammen steckbaren Holzstühle) und batikten ihre T-Shirts in knall
Orange.
Die Juffis fingen mit einem blinden Gruppenspiel an. Allen wurden die Augen verbunden und sie mussten den Weg runter zu dem Punkt finden, an
dem sie am Sonntag aus dem Bus ausgestiegen waren. Mit etwas Hilfe klappte das ganz gut. Ansonsten gab es einen kleinen Vortest für den Hike
am nächsten Tag. Die Umgebung wurde zu Fuß erkundet. Leider mit einem Zwischenfall, welcher super gemeldet und betreut wurde, denn Annika
bekam Atemnot und musste ins Krankenhaus (Ach ja Krankenhaus, leider DAS Wort des Sommerlagers, bekommt noch seinen eigenen Teil am Ende des
Berichts).
Ansonsten schafften es alle Juffis gesund zum Platz zurück.
Die Pfadis hackten und sägten Holz und machten einen kleinen Einkaufsbummel runter zum Spar nach Zeltingen. Außerdem erwarteten sie ihr
fehlendes Gruppenmitglied. Lena konnte endlich nachkommen. Leider konnte Pascal (welcher auch vor dem Lager erkrankt war) noch nicht
nachkommen. Die Abendrunde wurde sehr kurz, da sich durch den Besuch im Krankenhaus das Abendessen verzögerte und die Juffis ausgeschlafen
sein sollten, da es am nächsten Tag auf ihren Hike gehen sollte.
Donnerstag 29.06.2006:
Der Tag startete an sich normal, obwohl, ne nicht ganz, alles was Juffi war oder an die Juffis ausgeliehen wurde (Dennis und Jenny) war
etwas hektischer als sonst, denn es stand der Hike an. Das Materialauto musste beladen und die Ausrüstung überprüft werden. Außerdem war gut
frühstücken und viel trinken angesagt, denn es sollte wieder sehr heiß werden.
Um 11Uhr ging die Fähre aus Zeltingen nach Bernkastel-Kues, der erst Teil des Hike sollte noch recht entspannt sein, denn danach hieß es
kurz shoppen in Bernkastel-Kues und dann rein bzw. rauf auf die Weinberge. Nach einer Erkundung der Weinberge ging es zu Fuß weiter in
Richtung ihres Zeltplatzes, der irgendwo tief im Wald lag.
Auf dem Platz angekommen wurde lecker Suppe heiß gemacht, verspeist und Philipp hatte sogar noch Hunger auf einen, naja, kleinen, großen
Nachtisch. Eine große Grille sollte es sein, schön geröstet(also so gut wie verbrannt) über dem Kocher. Geschlafen wurde unter freiem
Himmel, bis auf Dennis der seinen Schlafsack an einen Juffi verleihen musste, denn dieser hatte vergessen ihn morgens mit runter zum Auto zu
bringen. Also musste Dennis im Auto schlafen. Aber auch in den anderen Stufen hieß das Tagesziel Bernkastel-Kues. Die Wö's pendelten mit
Bärbels Auto rüber, waren lecker Eis essen und versuchten Magickarten im Ort zu kaufen, leider vergebens. Zurück ging es per Fähre. Die
Pfadis hatten einen anderen Weg nach Bernkastel-Kues eingeschlagen, eigentlich sollte es über den Höhenweg über den Berg gehen, aber sie
entschieden sich durch die Weinberge zu gehen. Manches Mal wurde aus der Straße nur ein Pfad am Hang, aber das machte nichts. Es dauerte
zwar länger als alle dachten bis sie Bernkastel erreichten, dafür waren sie aber umso glücklicher keine Hilfsmittel benutzt zu haben. Es
wurde zu Mittag gegessen, eingekauft und sich auf den Heimweg gemacht, auch zu Fuß, diesmal aber an der Mosel entlang, sie schafften es
sogar noch, die Wö's auf einer Moselbrücke abzufangen. Diese fuhren mit lauten Jubelrufen und dem ertönenden Horn des Schiffes unter der
Brücke durch. Trotzdem waren die Pfadis noch schneller am Platz als die letzten Wö's, eine klasse Leistung nach 20km Fußmarsch bei knapp
30°C.
Die Abendrunde bestand zur Belohnung aller aus einem Film, es wurde in großer Mehrheit der "Fluch der Karibik" ausgewählt.
Freitag 30.06.2006:
Beim Juffihike hieß es morgens, ich glaub mich laust der Affe bzw. es biss mich die Zecke.
Etliche Zecken hatten sich über Nacht in die Schlafsäcke geschlichen und sich bei ihren Besitzern festgesaugt, den Rekord stellte Jenny auf
mit insgesamt zehn gezogenen Zecken.
Nachdem dann noch gefrühstückt und die Sachen gepackt worden waren, ging es wieder in den Wald, diesmal allerdings mit einem Förster, der
ihnen den Wald zeigte und erklärte.
Danach wurde die Rückreise wieder mit dem Schiff angetreten, denn man wollte pünktlich zurück sein um wieder frisch und geduscht runter in
den Ort zur Freiwilligen Feuerwehr zu gehen, um Deutschland gegen Argentinien zu gucken.
Im Lager hingegen ging es ganz entspannt etwas später los als sonst, nämlich erst um halb zehn. Die Pfadis begaben sich an die konkrete
Planung des Bergfestes, welches sie ausrichteten wollten und batikten nebenbei ihre eigenen grünen T-Shirts. Die Wölflinge bauten an ihren
Schwedenstühlen weiter und spielten friedlich.
Während des Fußballspiels trudelte der erste Gast des Bergfestes ein, es war Altrover Martin. Gegen 21 Uhr kam auch der zweite Schwung
Besucher, es waren Daniel und Altrover Alex.
In der Abendrunde wurde viel erzählt vom Hike und den letzten Tagen im Lager.
Samstag 01.07.2006:
Das Bergfest. Höhe- und Mittelpunkt eines Lagers, ein Wochenende welches am Platz verlebt wird mit vielen Aktionen, Spielen und dem Brunch
am Sonntagvormittag. Außerdem ist es immer eine gute Gelegenheit auszuschlafen und neue Kräfte zu sammeln.
Die meisten Leiterinnen machten einen Kurztrip nach Luxemburg, außer Bärbel, die leider im Krankenhaus war und die männlichen Leiter und
Altrover blieben am Platz. Die Kinder spielten den Vormittag über absolut friedlich und nach einem Snack wurde ein Fußballturnier
ausgerufen. Die Pfadis konnten leider nicht daran Teilnehmen, da es galt die verschieden Routen der Sonntagsrally abzugehen und die Hinweise
zu verstecken. Das Fußballturnier wurde somit nur unter Wö's, Juffis und Leitern ausgetragen, zu sagen sei, dass die Leiter noch drei Mann
Verstärkung bekam (oder nach manch einem Pfadi auch vier Mann), denn Kai-(,)Uwe, Norbert und Sascha waren gekommen und verstärkten das
Leiterteam. Nun die Ergebnisse:
Aber das war noch nicht alles, denn vor dem Abendessen richteten die Juffis noch das am Bergfest allseits beliebte Spiel "Herzblatt" aus,
bei dem sich sehr interessante Paare fanden.
Ohne Abendrunde, aber mit einem langen Grillabend, auch rund ums Lagerfeuer, ging der erste Tag des Bergfestes zu Ende.
Sonntag 02.07.2006:
Der Tag begann für die meisten später, nur für ein paar Leiter und die Pfadis "schon" um 09.00 Uhr, denn es musste noch die letzte Strecke
gelegt werden und der Brunch musste vorbereitet werden. Es gab Pfannkuchen, Rührei, Mett, Zwiebeln, viele Früchte, versch. Müslisorten,
Joghurt und auch Würstchen. Traditionell spülten nach dem Brunch die Leiter.
Gegen 13.30 Uhr begann das Auswahlspiel für die Rallye, denn es mussten vier Teams gebildet werden. Diese sollten auf unterschiedlichen
Wegen Hinweise zum Schatz finden und lösen, denn nur mit dem richtigen Lösungswort durfte der Schatz gesucht und gefunden werden. Nach der
anstrengenden Rallye gab es erstmal wieder Freizeit bis zum Abendessen.
Noch kurz eine Abendrunde gemacht, denn viele waren wieder müde vom Tag, immer ein gutes Zeichen, denn dann war der Tag klasse und man hat
viel gemacht und geschafft.
Montag 03.07.2006:
Der Morgen begann für zwei der drei Stufen ganz normal, aber warum nur für zwei der drei? Die Pfadis wollten mal ausschlafen und in aller
Ruhe frühstücken, denn Wölflinge und Jungpfadfinder bringen zusammen doch immer eine gewisse Lautstärke mit sich.
Während die Pfadis frühstückten bauten die Juffis ihre Wachsfackeln und die Wö's bauten in der dritten Runde an ihren Stühlen, denn bis
alles mit den Wö's gesägt, gebohrt und geschraubt ist und jeder an seinem Stuhl mitgeholfen hat, dauert das seine Zeit.
Ansonsten wurde allseits im Lager viel Karten gespielt, selten sah man die Wö's und auch einige Juffis ohne ihre diversen Karten.
Am frühen Nachmittag kam auch Dr. Korfmacher zu Besuch ins Lager. Er half beim Holzhacken und feierte am Abend einen absolut
kindergerechten Gottesdienst mit allen.
Danach gab es noch eine schöne Abendrunde am Lagerfeuer.
Und noch etwas Erfreuliches hatte der Tag, Pascal konnte nachkommen, leider wurden in diesem Lager die Juffis nicht komplett, da Anika am
Morgen nach einer weiteren Nacht im Krankenhaus nach Hause fuhr.
Dienstag 04.07.2006:
An diesem Tag war alles wieder in seinen geordneten Bahnen, denn um 10 Uhr kam wieder der Bus, der uns diesmal nach Trier brachte. Der erste
Halt war das Amphitheater.
Von dort aus verteilten sich die Stufen in Trier, die Wölflinge erkundeten so gut wie alle Sehenswürdigkeiten und flitzen die meiste Zeit
kreuz und quer durch die Stadt. Besonders ist hierbei das Haus "von Wiedemanns" zu erwähnen, in dessen Garten Benny immer Bobbycar-Slalom
gefahren ist und Daniel, der Schussel, der Statue den Arm beim golfen abgeschlagen hat. In ihrem letzten Ziel, der Porta Nigra (da wollte uns
der Bus wieder abholen), spielten sie mal eben in dem antiken Tor der Römer fangen. Doch dabei vergaßen sie nicht die Mauerzeichen zu finden
und sich die alten Mauern genau anzusehen. Die Juffis erkundeten nicht nur die Sehenswürdigkeiten, sondern lösten dabei auch noch die Rätsel
der Stadtrally. Leider konnten die Größe von Dr. Korfmacher an Bischof Marx (den auch wir Leiter schon auf den Katholikentagen persönlich
getroffen hatten, siehe Homepage) nicht ausrichten, da dieser leider nicht zu Hause anzutreffen war. Die Pfadis erkundeten die
Sehenswürdigkeiten etwas gelassener und suchten sich die wichtigsten raus, welche aber auch mit einer großen Genauigkeit bestaunt wurden.
Außerdem wurde jeder 1 Laden gestürmt, der zu finden war, um nach lustigen Kleinigkeiten zu suchen. Abends hieß es wieder Fußball, leider
ohne schönen Ausgang, aber dafür endlich auf dem eigenen Dachboden, mit funktionierender Satschüssel. Leider gab es in der Region noch kein
DVB-T, welches deutlich einfacher gewesen wäre.
Mittwoch 05.07.2006:
Wie auch schon beim Juffihike, gab es bei dem Pfadihike ein Ziel, welches am gleichen Tag auch von den anderen Stufen angesteuert wurde. Der
Zwischenstop der Pfadis hieß Traben-Trarbach. Ebenfalls gleich, die Pfadis liefen dahin, der Rest fuhr mit dem Schiff. Allerdings liefen die
Pfadis diesmal mit vollem Gepäck, also Klamotten für eine Nacht, Zelt, Schlafsack und Essen und Trinken, vor allem Trinken, da es sehr sehr
heiß war.
Der Weg führte oben über den Berg entlang durch Wald, Feld und Wiese, teilweise auch durch kleine Trampelpfade mit Ausschilderung. In
Traben-Trarbach wurde Pause gemacht eingekauft und dann ging es ausnahmsweise ein paar Kilometer mit dem Zug die Mosel entlang bis nach
Reil. Von dort aus ging es noch mal 25min weiter bis zum Zeltplatz direkt an der Mosel. Am Abend wurde in Reil in einem italienischen
Restaurant gegessen. Später am Abend gab es noch einen leichten Schauer, aber die restlichen Iglus wurden schnell auf- und zusammengebaut,
so dass alle zusammen unter einem trockenem Dach sitzen konnten.
Später konnte sogar wieder unter freiem Himmel geschlafen werden. Die Wölflinge und Juffis auf dem Platz hatten nicht so viel Glück, dort
stürmte es wieder, so dass die Jurten und ein paar Vordächer wieder flachgelegt werden mussten. Aber das tat der guten Stimmung auf dem
Dachboden bei Jimmy Neutron keinen Abbruch.
Donnerstag 06.06.2006:
Trotz des Regens am letzten Abend war auf dem Platz kein Gedanke zu finden, der etwas gegen das schöne Nass des Freibades einzuwenden hatte,
es wieder heiß und sonnig werden sollte. Ideales Wetter für den zweiten Besuch im Freibad "Moselblick".
20 Kilometer entfernt machten sich die Pfadis um 08.00 Uhr auf alles abzubauen und zusammen zu packen, denn um 09.40 Uhr ging der Zug zurück
nach Traben-Trarbach.
Von dort aus ging es 7km und 450 Höhenmeter über den Berg. Teilweise mussten Steigungen bis zu 30% überwunden werden. Nach einer guten
Stunde war der Bergrücken erreicht. Von dort aus ging es "nur noch" ins Tal. Man sah sogar schon nach einer Viertelstunde, nach Erreichen
des Bergrückens, das Freibad, allerdings dauerte es noch ganze 70 Min bis man endlich angekommen war. Serpentinen am Berg und spärlich
gesäten Brücken über der Mosel sei dank. Geschafft und verschwitzt war man angekommen und konnte endlich duschen und sich dann im kühlen
Nass erholen. Zurück auf dem Platz gab es noch ein bisschen Freizeit, dann das Abendessen und das Lagerfeuer des Abends war besonders groß,
denn es gab noch viel Geäst und Kleinholz, welches gut getrocknet, wunderbar brannte.
Freitag 07.07.2006:
Es sollte ein anstrengender Tag werden. Es wurde früh gefrühstückt, denn es wollten 10 Zelte, ein Holzschuppen, eine Großjurte und diverse
Lagerbauten abgebaut werden, zudem mussten die Taschen gepackt werden, das Lagermaterial zusammengestellt und die neuen Schlafplätze bezogen
werden. Außerdem wollten hunderte Häringe geputzt und vorher mit Zangen und Hämmern aus dem Boden gezogen werden. Natürlich gab es auch
wieder etliche Planen zu putzen. Aber alles klappte gut und bis 15 Uhr stand nur noch die normale Jurte unter der das gepackte Gepäck
lagerte. Ein Glück, denn gegen 15.30 Uhr fing es an zu regnen, ausgerechnet am Abbautag, aber es hörte wie die Male zuvor kurze Zeit später
wieder auf zu Regnen. Gegen 16.00 Uhr kam Meinolf mit dem Laster an, er half wieder super mit beim Einladen und um 18.00 Uhr hatten er und
Karsten nach und nach den Laster mit allem Beladen was mitgenommen werden konnte. Kurze Zeit später kam auch das Abendessen, als ob sie
gewusst hätten wann wir fertig waren. Es wurden 36 Pizzen geliefert.
Der letzte Abend wurde noch ausgiebig am Lagerfeuer besungen, welches auch wieder sehr gut brannte, denn es kam ja noch Pappe in Höhe von 36
Pizzakartons hinzu.
Um 11 Uhr wurden die neuen Quartiere bezogen, die Wölflinge schliefen auf dem Dachboden, die Juffis im "Kofferraum" (der Raum im Erdgeschoss
in dem die Koffer der Wö's das Lager über deponiert waren), Dennis und Benny hatten sich ein 2 Sekundenzelt aufgeworfen (ja aufgeworfen,
denn in nur 2 Sekunden steht das Zelt), die weiblichen Leiterinnen schliefen in der Küche, bis auf Jenny, Karsten und die Pfadis denn sie
schliefen in Erinnerung an ihren Hike wieder unter freiem Himmel bzw. auch unter dem Jurtendach.
Samstag 08.07.2006:
Es hieß aufstehen, den restlichen Kram packen, Frühstücken und die Sachen eine Serpentine runter bringen, denn diesmal sollte der Bus bitte
höher hochkommen als beim letzten mal, deshalb fuhren sie sogar mit zwei Busfahrern, damit der andere einweisen konnte. Leider hatte der Bus
20min Verspätung, so dass alles beim Einpacken nass wurde, auch wenn nur kurz. Ohne Verspätung wäre alles trocken geblieben, denn nachdem
alles verstaut war und die Kinder halbtrocken im Bus saßen wurden sie vom Busfahrer wieder in den strömenden Regen geschickt, denn er führt
nicht mit Passagieren rückwärts eine gerade, breite aber leicht schräge Straße runter. Also hieß es für alle 2 Serpentinen runter laufen und
im Regen warten bis der Bus im Schneckentempo den Berg herunter gefahren war.
Klatschnass ging es in den Bus hinein und ab nach Dortmund.
Gegen 14.30 Uhr bog dann der Bus in der Rabenstr. ein und Eltern und Kinder fielen sich in die Arme. Der Bus wurde noch kurz entladen, die
restlichen Sachen verstaut und noch die Abschlussrunde gehalten. Mit "Nehmt Abschied Brüder" ging es auseinander bis zu den Gruppenstunden
nach den Ferien.
Bis zum nächsten Sommerlager euer Leitungsteam.
Nun noch eine kleine Zugabe: Der "Krankenhausbericht"
Es gab diverse Krankenhausfahrten aus diversen Gründen, die hier aber nicht näher beschrieben werden sollen. Es reichte von einem Zeckenrest
Über einen eingewachsenen Zehennagel bis hin zu der Atemnot Anika's, die dadurch leider früher abreisen musste.
An folgenden Tagen gab es Krankenhausfahrten (manchmal auch 2 am Tag):
Viele Sachen hätten auch vor Ort noch verarztet werden können, allerdings gab es eh mehrere Krankenhausfahrten durch zwei Personen die etwas
intensivere Behandlung und Kontrolle brauchten, so dass einige andere einfach mitgenommen wurden, denn wenn man schon mal da ist, kann man
das gleich vom Fachmann erledigen lassen.
Hoffen wir auf ein Krankenhausfreies nächstes Lager.
Das Leitungsteam